Eine der Hauptaufgaben im Forschungslabor besteht aus der Verbindung von Fahr- und Stellwerksimulatoren. Auf diese Weise können Problemstellungen unter gleichzeitiger Beteiligung von Lokführern und Zugverkehrsleitern untersucht werden.
Zur Zeit sind folgende Stellwerke vorhanden:
Zur Veranschaulichung der Stellwerklogik und der Schnittstelle zwischen dem Zugverkehrsleiter und der Sicherungstechnik dient in einem ersten Schritt das ehemalige Schalterwerk Obermatt bei Langnau im Emmental. Dieses Stellwerk war zwischen 1953 und 1989 in Betrieb. Es eignet sich zur Untersuchung fahrdienstlicher Tätigkeiten für die Regelung und Sicherung des Zugverkehrs, da es ein recht hoher Grad an manuellen Funktionen aufweist.
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Übersichtsplan von 1952
Plan der Sicherungsanlagen von 1938
Weiteres Stellwerk der Teststrecke Bern – Langnau – Luzern der selben Bauart wie jenes der Signalstation Obermatt, jedoch in grösserer Ausführung. Speziell zu erwähnen ist der automatische Streckenblock mit Achszähler Seite Doppleschwand-Romoos, welcher zu den ersten Einrichtungen dieser Art in der Schweiz gehört.
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Stellwerk der Vereinigten Eisenbahn-Signalwerke VES mit ausgeleuchteter Gleistafel von Integra. Im Rahmen der Forschungsarbeit wird der Apparat provisorisch zum Stellwerk Emmenmatt umgerüstet, damit die Abhängigkeiten des Stellwerks Obermatt mit der Nachbarstation simuliert werden können.
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Stellwerk der Signalfabrik Wallisellen, welches von 1908 bis 1992 auf der Solothurn-Münster-Bahn im Einsatz war. Der Apparat soll provisorisch zum Stellwerk der Signalstation Obermatt umgerüstet werden, um das Simulationsmodell auf das Zeitintervall vor dem elektrischen Schalterwerk von 1953 ausdehnen zu können (gemäss Plan der Sicherungsanlagen von 1938, s. oben unter „Obermatt“).